Schmerztherapie & chonische Erkrankungen
                   Schmerztherapie & chonische Erkrankungen  

Nitro-Stress - das 10. Krankheitsparadigma...

Krank ohne Diagnose?

 

Vielleicht sind auch Sie seit Jahren ständig krank oder beklagen sich über zunehmende Burn-out-Probleme. So leiden Sie zum Beispiel an ständiger Müdigkeit, Erschöpfung, Leistungsminderung, geringer Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen (Kinder ADHS!), Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen, Schlafstörungen, Reizdarmproblemen, unerklärlichen Muskel- und Gelenkschmerzen wie z. B. Fibromylagie, chronischen Infektionen wie EBV (Eppstein-Barr-Virus) oder Borreliose, an  unklaren Nervenentzündungen (Polyneuropathie), Schildrüsenfunktionsstörungen, Zyklusstörungen, laufenden Infekten, chronischen Entzündungen, vielleicht auch an CFS oder MCS und vielem mehr. Lesen Sie mehr....

 


Erworbene Mitochondriopathien (sekundäre Form) beruhen vor allem auf nitrosativem Stress. Dieser kann sowohl durch Umweltfaktoren als auch durch entzündliche Prozesse innerhalb des Körpers ausgelöst werden. Eine Beteiligung der Mitochondrien wird in medizinischen Fachkreisen bisher nur bei relativ wenigen Krankheiten diskutiert. Hierzu gehören Alzheimer, Parkinson, ALS, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Therapeutische Ansätze zur Regulierung der Mitochondrienfunktion werden von der Schulmedizin bisher so gut wie gar nicht genutzt. Dies liegt aber keineswegs etwa an den nicht vorhandenen wissenschaftlichen Belegen, sondern einerseits an der Komplexität von Therapie und Diagnostik sowie an der fehlenden Wirtschaftlichkeit.

In der ganzheitlich orientierten Medizin wird auch die große Gruppe der chronisch inflammatorischen Erkrankungen mit sekundären Mitochondriopathien in Verbindung gebracht. Außerdem bieten alternative Medizin und Naturheilkunde aus diesem Konzept bergündete ursächliche Therapiemethoden an.

 

Hier eine Liste von Krankheiten, die mit sekundären Mitochondriopathien einhergehen könnten:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Kollagenosen (Lupus erythematodes, Sklerodermie, u.a.)
  • Fibromyalgie
  • Chronische Infektionen (Borreliose, Mononukleose, Chlamydien, Hepatitis, u.a.)a
  • Chronische Erschöpfung und Burnout
  • Chronic fatigue syndrome (CFS)
  • Multiple Sklerose
  • Tumorleiden
  • Metabolisches Syndrom (Diabetes, Arteriosklerose, Adipositas, Fettstoffwechelstörungen)
  • Psoriasis
  • Neurodermitis, Asthma und Allergien
  • Migräne und chronische Kopfschmerzen
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), sowie Reizdarm

 

Nitrosativer Stress

Nitrosativer Stress beruht auf einer Überproduktion von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper und der daraus folgenden Bildung von Peroxinitrit. Beim Peroxinitrit handelt es sich um eine reaktive Sauerstoffverbindung welche unsere DNA schädigen kann.

NO hat wichtige Funktionen im Körper. So spielt es bei der Signalübermittlung im Gefäß-und Nervensystem eine bedeutende Rolle und trägt als Radikal zur unspezifischen Immunabwehr bei. In den Blutgefäßen führt es zu einer Gefäßerweiterung (Vasodilatation) und verbessert somit die Durchblutung. NO wird aus der Aminosäure L-Arginin gebildet, die für ihre gefäßerweiternde Wirkung bekannt ist. So findet sich L-Arginin in Nahrungsergänzungsmitteln von Kraftsportlern oder auch in Vitalstoffpräperaten für eine Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems oder der Potenz bei Männern.

Bei übermäßiger NO-Produktion kann es jedoch zu Schädigungen von Proteinen und Erbsubstanz kommen, was sich wiederum in chronischen Entzündungsprozessen und Schmerzen äußern kann. Vor allem in Kombination mit oxidativem Stress (Überproduktion von freien radikallen, Defizit an Antioxidanzien) reagiert NO mit Superoxidanionen zu Peroxynitrit, das die Mitochondrien schädigen kann.

 

Ursachen von nitrosativem Stress

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Teufelskreis nitrosativer Stress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursachen und Folgen einer vermehrten NO-Produktion bilden einen circulus vitiosus. So sind zum Beispiel chronische Entzündungen, Schmerzen und chronischer Stress sowohl Folgen als auch mögliche Ursachen von nitrosativem Stress.

Auch viele Medikamente, die eigentlich die Symptome von Krankheiten lindern sollen, tragen möglicherweise zur NO-Synthese und somit zu weiteren Zellschäden bei. Ein Überschuss an NO kann also die biochemische Ursache von Medikamentennebenwirkungen sein. In diesem Zusammenhang ist es eigentlich falsch von „Neben-Wirkungen“ zu sprechen. In Wirklichkeit handelt es sich um zusätzliche Schäden an Mitochondrien und Zellen, die weitere Krankheitssymptome erzeugen. Die Nebenwirkungen mögen zunächst tolerabel erscheinen. Problematisch ist die zunehmende Schädigung der Mitochondrien, wodurch die eigentliche Krankheit mit der Zeit immer schlimmer wird. Dann heißt es, aufgrund der Eigendynamik der Krankheit, würde diese an Intensität zunehmen und folglich wird die Medikamentendosis erhöht. Ein Teufelskreis entsteht, der zu multimorbiden Krankheitsbildern führen und dem Patienten seine letzten Kraftreserven rauben kann.

Nicht zuletzt können auch Umweltgifte – wie Lösungsmittel, Pestizide und Schwermetalle – aber auch HWS-Traumen (Kuklinski, 2015) nitrosativen Stress erzeugen und Mitochondriopathien auslösen.

 

Diagnose von nitrosativem Stress und Mitochondriopathie

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten nitrosativen Stress und Mitochondriopathien zu diagnostizieren. Da NO unterschiedliche Stoffwechselwege nimmt, können mehrere Stoffwechselkomplexe im Blut oder Abbauprodukte im Urin gemessen werden, die auf eine vermehrte NO-Bildung schließen lassen. Ähnlich vielfältig sind die Nachweise einer Mitochondrienstörung. Hier ein kurzer Überblick:

 

Diagnostik nitrosativer Stress:
  • Citrullin im Urin: Erhöhte Werte deuten auf eine erhöhte NO-Bildung hin, da Citrullin bei der NO-Synthese aus L-Arginin und Sauerstoff entsteht. Allerdings ist Citrullin belastungsabhängig und wird von der zugeführten Arginin-Menge beeinflusst (Einnahme von L-Arginin Supplementen führt zu falsch hohen Ergebnissen).
  • Nitrotyrosin im Blut: Peroxynitrit führt zur Umwandlung von Tyrosin zu Nitrotyrosin. Erhöhte Nitrotyrosin-Werte deuten somit auf nitrosativen Stress (falsch niedrige Werte können auf einem Mangel der Aminosäure Tyrosin beruhen, die ergänzend gemessen werden sollte).
  • Nitrophenylessigsäure im Urin: Die Nitrophenylessigsäure ist ein Abbauprodukt von Nitrotyrosin. Erhöhte Werte bestätigen somit den nitrosativen Stress.

 

Diagnostik Mitochondriopathie:
  • Mitochondriale Aktivität im Blut: Durch eine Messung des Membranpotentials von Granulozyten (Untergruppe der weißen Blutkörperchen) wird die Aktivität ihrer Mitochondrien bestimmt. Diese ist stellvertretend für die Mitochondrienfunktion des gesamten Organismus und lässt in den meisten Fällen gute Rückschlüsse zu. (Bei gestörter Immunabwehr mit Verschiebungen der Neutrophilen-Lymphozyten-Ratio zu Gunsten der neutrophilen Granulozyten können jedoch falsch gute Ergebnisse erzielt werden.)
  • LDH-Isoenzyme im Blut: Die LDH-Isoenzyme werden klassischerweise zur Beurteilung von Zellschäden in der Leber und im Herzen herangezogen. Daher ist die gleichzeitige Bestimmung von Leberenzymen (GGT, GPT) und Herzenzymen (CK, Troponin) sinnvoll. Bei normalen Leber- und Herzwerten und bei Ausschluss einer Hämolyse, sprechen veränderte LDH-Iso-Werte für eine gestörte Mitochondrienfunktion.
  • ATP-Messung im Blut: Ein recht aufwendiger, doch sehr genauer Test zur Beurteilung der Mitochondrienfunktion unter Belastung (Zuführen von Natriumazid hemmt den Komplex IV der Atmungskette). Es können Funktion, Kapazität und Belastbarkeit der Mitochondrien gemessen werden.
  • Laktat/Pyruvat-Ratio im Blut: Bei gestörtem Energiestoffwechsel wird Pyruvat nicht ausreichend in Acetyl-CoA umgewandelt, sondern wird vermehrt zu Laktat reduziert. Ein uneffektiver anaerober Stoffwechsel ist die Folge. Die Blutprobe muss streng nüchtern und in Ruhe genommen werden, da Pyruvat sehr störanfällig ist. Einfacher ist die Bestimmung der Laktat-Dehydrogenase (LDH) im Blut. Es ist das Enzym, das für die Umwandlung von Pyruvat zu Laktat verantwortlich ist. Ist es erhöht, wird zu viel Laktat gebildet und vermutlich zu wenig Pyruvat für den Zitratzyklus zur Verfügung gestellt.

 

Diagnostik und Wirkung spezieller Mikronährstoffe

Für die gesunde Funktion der Mitochondrien werden zahlreiche Mikronährstoffe benötigt. Hierzu gehören insbesondere die Vitamine B2, B3, B6, Biotin, Folsäure, B12, Vitamin C und Vitamin D3. Die Vitamine werden meist direkt im Blut bestimmt.

Um die Versorgung mit B6, B12 und Folsäure zu bewerten, kann auch der Homocystein-Wert im Blut bestimmt werden. Ist der Wert zu hoch, fehlen die Vitamine, denn sie helfen beim Abbau des Homocysteins.

Bei Vitamin B12-Mangel kann Methylmalonsäure vermehrt im Urin gemessen werden.

Das Co-Enzym Q10 ist unentbehrlich für die Atmungskette und schützt vor Schäden der Mitochondrien durch nitrosativen Stress (Schöpfer, 2000). Es sollte gemeinsam mit L-Carnitin und einem Fettsäuretstatus im Blut gemessen werden. Omege-3-Fettsäuren sind wichtig für die Atmungskette, können aber nur mit Hilfe von L-Carnitin ausreichend verwertet werden. Denn Carnitin ermöglicht den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien.

Auch das ergänzend zu Vitamin D-Hochdosistherapien genommene Vitamin K2 hat offenbar eine bedeutende Wirkung auf die Mitochondrienfunktion. Es scheint am Elektronentransport in den Mitochondrien beteiligt zu sein und die ATP-Bildung zu unterstützen. 

Eine Vollblutmineralanalyse gibt Aufschluss über die Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen. Magnesium ist wichtig für die Atmungskette und somit die Energiegewinnung in den Mitochondrien. Kupfer, Selen und Zink reduzieren oxidativen Stress. Kupfer und Zink, weil sie Bestandteil der Superoxiddismutase sind und Selen als Bestandteil der Glutathionperoxidase. Insbesondere das reduzierte Glutathion GSH ist im Zusammenhang mit der Mitochondrienfunktion von besonderem Interesse.  Somit sind sie unentbehrlich für die antioxidativen Entgiftungsenzyme unserer Zellen. Oxidativer Stress kann bereits für sich genommen zu einem Problem werden, verstärkt jedoch – wie bereits weiter oben beschrieben – auch den nitrosativen Stress durch die Bildung von Peroxynitrit.

 

Ergänzende Diagnostik

Nitrosativer Stress und Mitochondriopathie können sich in den verschiedensten Störungen und Krankheitsbildern zeigen. In Abhängigkeit von der Anamnese, den Symptomen des Patienten und seiner Erkrankung wird eine weiterführende und ergänzende Diagnostik bestimmt. Hier eine beispielhafte Auswahl:

  • Bestimmung der Leberwerte im Blut: Liegen Zellschäden oder Störungen der Synthese-/Entgiftungsfunktion vor?
  • Blutfettwerte, BZ-Werte, etc.: Hinweise auf Fett- und Zuckerstoffwechselstörungen.
  • Darmfloranalyse, Nachweis von Leaky-gut im Stuhl: Eine geschädigte Darmbarriere führt zu Entzündungsreaktionen im Körper und verstärkt nitrosativen Stress.
  • Nachweis von Nahrungsunverträglichkeiten im Blut: IgE und IgG Antikörper sowie T-Zell vermittelte Immunreaktion auf Nahrungsmittel erzeugen Entzündungen und somit Zellstress.
  • Schwermetalltest im Urin: Nach Chelatgabe kann die Belastung mit Schwermetallen ermittelt werden. Schwermetalle blockieren Stoffwechselwege, führen zu Immunstörungen, begünstigen chronische Entzündungen und verstärken somit nitrosativen Stress und Mitochondriopathie.
  • Testung der Hormonachsen im Blut und Speichel: Chronischer (Zell-)Stress führt zu einer Erschöpfung der Nebennieren (Cortisol- und DHEA- Mangel). Nitrosativer Stress begünstigt autoimmune Reaktionen wie Hashimoto-Thyreoiditis.
  • Nachweis von EBV und Borreliose Antikörpern im Blut: Chronische Infektionen führen zu nitrosativem Stress und Mitochondriopathie. Der geschwächte Organismus kann sich nicht mehr ausreichend gegen die Erreger zur Wehr setzen.

Nicht jeder Patient braucht die gesamte Diagnostik zu durchlaufen. Dies wäre unwirtschaftlich und ist in den meisten Fällen auch nicht nötig. Im Sinne einer Stufendiagnostik werden zuerst die naheliegendsten Werte bestimmt, die für eine zielgerichtete Therapie gebraucht werden. Im Einzelfall muss dann anhand der Krankengeschichte und dem Behandlungsverlauf abgewogen werden, welche weiterführende Diagnostik erforderlich ist.

 

Therapie von nitrosativem Stress und Mitochondriopathie

 

Der erste Schritt der Therapie sollte in der Elimination aller schädigenden Einflüsse bestehen, die nitrosativen Stress verursachen. Im Falle von Medikamenten wird dies nicht immer einfach sein. Auch sollten Medikamente nicht auf eigene Faust, sondern in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgesetzt werden.

Die weitere Therapie stützt sich auf die Anamnese und die individuellen Laborbefunde. Ein Nährstoffprofil der oben genannten Mikronährstoffe dient als Basis zur gezielten Einnahmen von Nährstoffen in der richtigen Dosierung. Hierbei spielt auch die zeitliche Reihenfolge der Einnahme und die Abfolge einzelner Therapieschritte eine wichtige Rolle. Oft wenig beachtet werden mögliche Wechselwirkung einzelner Nährstoffe untereinander oder auch mit Schadstoffen. So kann beispielsweise eine hochdosierte Vitamin B12-Einnahme bei vorhandener Quecksilberbelastung des Organismus unerwünschte Wirkungen entfalten.

Dabei kommt den Cobalaminen (B12) sowie der alpha-Liponsäure eine besondere Bedeutung in der Therapie von nitrosativem Stress zu. Denn sie können die Aktivität von NO dämpfen. Hierzu können tägliche Gaben von etwa 1mg (1000mcg) der aktiven Formen Methyl- oder Adenosylcobalamin hilfreich sein. Alternativ kann auch die inaktive Form Hydroxocobalamin eingesetzt werden. Cyanocobalamin ist weniger empfehlenswert, da es toxisches Cyanid enthält.

Liegen jedoch Quecksilberbelastungen im Körper vor (Amalgam, Impfungen, Tatoofarben), sollte bevorzugt Adenosylcobalamin verwendet werden. Methylcobalamin – das auch durch Umwandlung aus Cyano- und Hydroxocobalamin im Körper gewonnen wird – kann dem unorganischen Quecksilber (Hg2+) seine Methylgruppe spenden und so das hochtoxische Methylquecksilber (MeHg) entstehen lassen.

In dem Fall einer Schwermetallbelastung gehört also die Ausleitung der toxischen Metalle unbedingt zur Therapie des nitrosativen Stresses.

Im Allgemeinen beginnt eine Behandlung mit dem Weglassen der schädigenden Einflüsse. Dann werden Nährstoffdefizite aufgefüllt und wenn nötig der Darm saniert. Nach dieser stabilisierenden Phase kann dann eine Entgiftung und etwaige Schwermetall-ausleitung vorgenommen werden, usw.

 

Ein möglicher Therapieplan könnte wie folgt aussehen:
  • Erste Phase: Elimination schädigender Einflüsse, Nährstoffdefizite auffüllen, Darmsanierung, Ernährung nach speziellem Diätplan (unverträgliche Nahrungsmittel meiden, entzündungshemmende Ernährung, etc.).
  • Zweite Phase: Entgiftung/ Schwermetallausleitung; wenn vorhanden Behandlung chronischer Infektionen; Regulierung der Hormonachse.
  • Dritte Phase: Nachsorgephase bei Bedarf mit einzelnen hochdosierten Nährstoffen oder Erhaltungsdosis (Nahrungsergänzung); der strenge Diätplan kann meist durch eine gesunde ausgewogene Ernährung abgelöst werden.

Die einzelnen Phasen der Therapie können sich auch entsprechend des individuellen Therapieverlaufes verschieben oder in ihrer Reihenfolge ändern. Wichtig ist es, nicht alle Therapieschritte auf einmal durchzuführen und wie oben beschrieben mögliche Wechselwirkungen im Auge zu behalten.

Wünschen Sie Hilfe bei der Diagnose und Behandlung von nitrosativem Stress oder Mitochondriopathie, dann berate ich Sie gern.

 

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