Schmerztherapie & chonische Erkrankungen
                   Schmerztherapie & chonische Erkrankungen  

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Chelate werden in der sogenannten evidenzbasierten Medizin (siehe dazu oben genannte Erläuterungen) seit den 1940er Jahren bei schweren Vergiftungen durch Schwermetalle eingesetzt. Nach dem Ausschalten der Vergiftungsursache (Beenden der Exposition) ist der Einsatz von Chelatbildnern die nächstwichtige Therapieform.[1]

Text?Schwermetalle wie Blei, Quecksilber u. a. werden im Körper gespeichert und reichern sich beispielsweise bei einer Bleivergiftung im Gewebe, z. B. in den Knochen, an. Auch bei Beseitigung der ursprünglichen Quelle bleibt der Körper weiterhin der Belastung, die durch allmähliches Freisetzen des gespeicherten Schwermetalls aus dem Körper entsteht, ausgesetzt. Die geschätzte Halbwertszeit liegt für Quecksilber beispielsweise bei ca. 20 Jahren. Chelate beschleunigen die natürliche Ausscheidung von im Körper akkumulierten Schwermetallen, indem sie zweiwertige Ionen komplexieren. 

EDTA ist eine Abkürzung für "Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat", eine Verbindung , die ähnlich auch in eiweißreichen Nahrungsmitteln vorkommt. EDTA besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle, z.B. Blei und Kadmium sowie das Leichtmetall Kalzium im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden. Deshalb ist es sowohl bei Metallvergiftungen als auch zur Behandlung von Arterienverkalkung hervorragend geeignet. Da die Moleküle der EDTA jene Stoffe wie mit Klauen umschließen und unschädlich machen, hat man die Lösung "Chelat" genannt, nach griechisch "Chele", das heißt "Klaue Die Chelatbildung ist eine im lebenden Organismus in allen Zellen bei zahlreichen Stoffwechselwegen stattfindende Reaktion. 

Die Chelatbildung, die wir künstlich einsetzen anstatt der natürlichen Substanzen in unserem Körper wird beispielsweise durch den Gebrauch von EDTA erreicht. Durch Chelatbildung werden in unserem Körper z.B. Stoffe wie Aspirin, Antibiotica, Vitamine und Mineralien sowie Spurenelemente verstoffwechselt.

Entscheidend ist, dass EDTA eine große Bindungsfähigkeit hat zu sog. übertragungsmetallen, die Helfer bei der Bildung von überschüssigen freien Radikalen, indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Dadurch wird die Artereosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Kalzium-überladung wieder abgebaut. Das an Protein gebundene Kalzium bleibt von EDTA unbehelligt. Es kommt zu keiner Knochenantkalkung. 

Chelat-Therapie wird überall in der Welt praktiziert. In den USA zum Beispiel haben sich schon über tausend ärzte darauf spezialisiert. Etwa 300.000 Patienten erhielten rund 4 Millionen Infusionen. 

Ein Chelat ist eine Verbindung eines Minerals oder eines Metalls (Blei, Quecksilber, Kupfer, Arsen, Aluminium, Calcium usw.) mit einer anderen Substanz. Es ist eine Grundreaktion des Lebens und findet in unserem Körper zu jeder Zeit statt.. Durch Chelatbildung werden in unserem Körper z.B. Stoffe wie Aspirin, Antibiotica, Vitamine und Mineralien sowie Spurenelemente verstoffwechselt. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff ist beispielsweise eine Chelatbildung mit Eisen. Die CHELAT-THERAPIE ist eine Behandlung, bei der eine künstliches Aminoessigsäuregemisch (EDTA) intravenöse verabreicht wird (durch eine Infusion), nach Verordnung und unter Aufsicht eines Chelat-Therapeuten. Die EDTA- Lösung verbindet sich mit Metallen im Körper und wird durch den Urin ausgeschieden. Unphysiologisch hohe, z.B. durch Nahrungsmittel aufgenommene Metalle, die zur Bildung freier Radikale führen und giftige Metalle wie z.B. Blei werden zuerst durch das EDTA entfernt. Dieser Infusion werden üblicherweise noch Mineralien wie Kalzium, Magnesium oder Kalium sowie Vitamin B und C beigefügt, um einer Störung des Mineralhaushaltes vorzubeugen und um die Wirksamkeit der Infusion zu erhöhen. In besonderem Maaße hat sich der Zusatz zweier nicht essentieller Aminosäuren bewährt. 

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