Schmerztherapie & chonische Erkrankungen
                   Schmerztherapie & chonische Erkrankungen  

Chelat-Therapie

 

"Die Chelat-Therapie kann mehr als irgend eine sonstige Therapie den Körper von potentiell tödlichen Metallgiften befreien und Ihnen dadurch das Geschenk einer besseren Gesundheit und eines längeren Lebens ermöglichen!"


Die EDTA-Chelat-Therapie eröffnet neue Wege in der Behandlung degenerativer Gefäßerkrankungen und bietet oft eine Alternative zu Bypass-Operation und Amputation. "Nach der Bypassoperation ist vor der Bypassoperation". Bypässe und Stents können sich wieder verschließen - Chelat-Therapie hilft dabei sie offen zu halten und dadurch die Erfolge der Eingriffe zu erhalten.

 

Weiterhin kann die Chelat-Therapie bei einer Reihe anderer Erkrankungen hilfreich sein, welche durch Metalle, bzw. "Freie Radikale" im Körper gefördert werden. Metalle können die Bildung von Freien Radikalen begünstigen. Erkrankungen welche auch in Zusammenhang mit Metallbelastungen und Freien Radikalen gebracht werden, sind z.B.:

Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, chron. Infektionen, Mitochondriopathie, Multiple Sklerose, ALS, Krebsentstehung...

 

Bei Patienten, welche Amalgam-Füllungen haben oder hatten, findet sich in nahezu allen Fällen eine intoxifikation mit Schwermetallen. Hier ist die Chelat-Therapie in der Prävention, als auch Behandlung der hieraus entstehenden Erkrankungen besonders angezeigt.

 

Schwermetallbelastung - was bedeutet das?

 

Schon seit längerer Zeit warnen Umweltexperten vor den erheblichen gesundheitlichen Risiken durch Umweltbelastungen. Durch unsere Atemluft, unser Trinkwasser, unsere Nahrung, Medikamente, Zahnmetalle, Zigarettenkonsum, Kosmetika usw. gelangen die unterschiedlichsten Schwermetalle wie z.B. Quecksilber, Blei, Kadmium, Palladium, Aluminium, Arsen, Eisen, Nickel u.v.m. in unseren Körper, verbinden sich dort mit organischen und anorganischen Stoffen und verursachen so gefährliche Vergiftungen. Die Auswirkungen sind vielseitig und werden unter dem Begriff des „Toxischen Metall Syndroms“ zusammengefasst. Dieses Syndrom gilt als sehr ernst zu nehmendes Anzeichen einer systemischen Erkrankung, die in unseren westlichen Industrienationen in über 90 % der Fälle in s.g. degenerativen Erkrankungen endet.
Nun muss man nicht denken, dass Metalle grundsätzlich schädlich sind, ganz im Gegenteil, unser Körper benötigt für viele seiner Funktionen lebenswichtige Metalle wie z.B. Calcium, Magnesium, Kalium für Herz- und Nervenfunktion oder Zink, Chrom, Selen für enzymatische Körperfunktionen. Die meisten Metalle werden erst durch Überdosierungen giftig, wenn der Körper sie nicht eigenständig abbauen und ausleiten kann. Einige Metalle werden giftig, wenn sie in unserem Körper in ungebundener Form vorliegen wie Eisen oder Kupfer, wieder andere Metalle sind jedoch schon in geringsten Spuren hoch giftig, wie z.B. Quecksilber, Blei, Aluminium oder Arsen. Einige Metalle wie Kupfer und Eisen sind so gefährlich, weil sie für die Entstehung der s.g. freien Radikale verantwortlich sind. Freie Radikale entstehen in unserem Körper als Nebenprodukt des Sauerstoff-Stoffwechsels. Dies ist ein rein physiologischer Vorgang und unsere Körperzellen sind normalerweise gut gegen den Angriff von freien Radikalen geschützt, da unser Körper über ein komplexes „antioxidatives“ Zellschutzprogramm verfügt. Wenn dieses System allerdings überlastet ist, kommt es zum s.g. Oxidativen Stress. Das bedeutet, dass die freien Radikale in der Überzahl sind und nun aggressiv unsere Zellen angreifen. Bevorzugte Angriffsziele sind die Zellmembranen, die DNA, Lipide und Proteine. Somit sind die freien Radikale maßgeblich an der Entstehung zahlreicher Erkrankungen beteiligt, wie z.B. Arteriosklerose, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinsson, Multiple Sklerose, Krebs, und massive Schädigungen des Immunsystems. Sie stören empfindlich unser Immunsystem und den Zellmembranstoffwechsel, so dass unsere Zellen schneller altern. Die Zellen „verrosten“.

 
Je mehr der giftigen Metalle in unserem Körper vorhanden sind, desto größer wird der Oxidative Stress und umso größer wird die Gefahr der Zellschädigung bis hin zur Zerstörung der DNA.

 

Zusammenfassend können folgende Auswirkungen der Schwermetalle auf den Körper festgehalten werden:

  • Durchblutungsstörungen mit Bluthochdruck
  • Schädigung des Immunsystems
  • Schädigung des Zellstoffwechsels mit der Folge einer möglichen Krebserkrankung
  • Alzheimer und Altersdemenz
  • Störung der Nierenfunktion
  • Beeinträchtigung der Nebenniere
  • Belastung der Leber und der Bauchspeicheldrüse
  • Belastungen des Zellzwischenraums mit der Folge von Rheuma
  • Unerfüllter Kinderwunsch

 

Schwermetallbelastungen – Durchblutungsstörungen - Arteriosklerose

 

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“

Schwermetalle schädigen nicht nur den Zellmembranstoffwechsel, sie haben auch erhebliche Auswirkungen auf unser gesamtes Durchblutungssystem und tragen massiv zur Entstehung von Arteriosklerose bei. Zum besseren Verständnis folgt zunächst eine kurze Beschreibung der Vorgänge, die bei der Gefäßverkalkung geschehen:

Durch Konzentrationszunahme von toxischen Metallen bei gleichzeitiger Abnahme von essentiellen Mineralien und Spurenelementen verliert der Körper die Fähigkeit, metallische Ionen auszuleiten. Dies betrifft auch die Kalzium-Ionen. Kalzium hat im Körper lebenswichtige Aufgaben. Durch den Alterungsprozess und die Fett-Peroxidation werden die Wände der Arterien und Kapillaren geschädigt und bilden Narbengewebe. Kalzium und oxidiertes Cholesterin werden in diesen Narben eingebaut.
Bei der Arteriosklerose hingegen kommt es zur Ablagerung von Plaques, welche aus diversen Fetten, Narbengewebe und überwachsenen glatten Muskelzellen aus der Arterienwand bestehen. Die Auswirkungen dieser Plaques auf das Herz können zu Angina pectoris und Herzinfarkt oder sogar bis zum Tod führen. Eine verminderte Blutversorgung zu den Verdauungsorganen führt zu einer schlechten Verdauung. Eine verminderte Blutzufuhr zu den Gelenken fördert die Entstehung von Arthrose. Die Auswirkung auf die Extremitäten sind kalte Hände und Füße, im fortgeschrittenen Stadium können diese mangels Blutzufuhr absterben. Ein Warnzeichen ist auch die „Schaufensterkrankheit“, wobei der Schmerz in den Waden beim Gehen zunimmt.


Eine verminderte Blutzufuhr zum Gehirn führt zu Demenz und in schlimmen Fällen zum Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung des Körpers. Eine schlechte Blutversorgung der Nieren verursacht eine erhöhte Ausschüttung von Angiotensin, was zu einem hohen Blutdruck führt. Eine schlechte Blutversorgung der Gelenke in der Wirbelsäule führt zu Schmerzen und Entzündungen in diesen Gelenken.

Die Liste der Probleme, die durch Arterienverkalkung verursacht werden, kann unendlich fortgeführt werden. Dies überrascht nicht, wenn man bedenkt, wie wichtig die Blutversorgung für das optimale Funktionieren aller Körperorgane ist und dass wir in unserem Körper Gefäße mit einer Gesamtlänge von ca. 100.000 km Länge (die Kapillargefäße eingeschlossen) haben, in denen sich arteriosklerotische Plaques ablagern können.

Schulmedizinische Maßnahmen wie der Einsatz von Medikamenten, die das Cholesterin oder den Blutdruck senken sollen oder Operationen, in denen Stents oder Bypässe implantiert werden, greifen das Problem der Gefäßerkrankungen nur an der Oberfläche, nicht aber an der Wurzel. Trotz der heutigen High-Tech-Medizin stirbt in Deutschland jeder Zweite an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Eine EDTA-Chelat – Therapie kann durchaus eine wirkungsvolle Alternative zur Behandlung arteriosklerotischer Plaques sein.
Die Chelattherapie minimiert die freien Radikale, die bekannter Weise eine der Hauptursachen für arteriosklerotische Prozesse sind. Des weiteren wirkt die Chelattherapie entzündungshemmend an der Gefäßinnenwand und lässt diese abschwellen.

 

Verschiedene Methoden der Chelat-Therapie

 

Für die Schwermetallausleitung oder auch Chelat-Therapie eignen sich verschiedene Methoden in unterschiedlicher Anwendungsform. Die häufigste in unserer Praxis durchgeführte Anwendungsform ist zum einen eine Infusionstherapie mit Calcium-EDTA (Ca-EDTA) und zum anderen die parallele orale Einnahme von Kapseln (DMPS oder DMSA).
EDTA steht für Ethylene Diamine Tetra Aceticacid und wirkt als metall-bindender Komplex = Chelator. Wir begleiten die Entgiftung mit einer s.g. Protokolllösung, einer Lösung aus hochdosierten Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren und Antioxidantien, um einen effektiven Zellschutz zu gewährleisten und die Regeneration der Mitochondrien (= Zellkraftwerke) zu unterstützen.

 

Die von Dr. Klinghardt bekannten unterstützenden Ausleitungsmittel wie Koriander, Bärlauch und Algenpräparate können zu gegebener Zeit als sanfte Basistherapie eingesetzt werden.

Die hier aufgeführte Chelat-Therapie in Form von Ca-EDTA und DMSA/DMPS wird in erster Linie zur Ausleitung von Schermetallen wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel, Kupfer, Aluminium, Antimon, Kobalt, Palladium und Arsen usw. eingesetzt. Die Infusion mit Ca-EDTA dauert ca. 40 Minuten.

 

Eine weitere Therapieform ist die Natrium-EDTA (Na-EDTA) Infusionstherapie. Diese wird im nächsten Absatz näher beschrieben. Es sei nur bereits erwähnt, dass die Na-EDTA Therapie neben der Ausleitung der Schwermetalle, ihren Schwerpunkt in einer Verbesserung der Durchblutung, insbesondere der Herzkranzgefäße, der Beinarterien und der Halsschlagadern setzt.

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Chelat-Therapie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Verfahren zur Ausleitung der Schwermetalle wissenschaftlich anerkannt ist und weltweit praktiziert wird. Die Chelat-Therapie gehört in die Hände von qualifizierten speziell ausgebildeten Heilpraktikern.


Sie ist mit vielen weiteren Therapieformen kombinierbar und kann auch unter der Gabe von blutverdünnenden Mitteln eingesetzt werden. Sie kann als Basis jeglicher Anti-Aging-Medizin dienen.

 

Die Na-EDTA-Therapie:
Na-EDTA wird in Kombination mit Vitaminen und Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen  intravenös über Infusionen verabreicht. Während die Lösung mit dem Chelator langsam durch die Blutgefäße des Patienten zirkuliert, werden die Metall-Ionen zusammen mit andern Bestandteilen der arteriosklerotischen Ablagerungen  gebunden, in eine Ringstruktur eingeschlossen und über die Nieren ausgeschieden. So wird die Arteriosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Kalziumüberladung abgebaut. Die Na-EDTA Infusion läuft über ca. 3 Stunden.
Die Infusionslösung enthält ausschließlich Wirkstoffe, die vom Bundesgesundheitsamt zugelassen sind.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Wirkungen der Chelat-Therapie:

  • EDTA senkt den Blut-Kalziumspiegel und stimuliert so die Ausschüttung von Parathormon der Nebenschilddrüse. Dieses Parathormon ist verantwortlich für die Ableitung von Kalzium, z.B. in die Knochen
  • EDTA antikoaguliert, dass heißt es hemmt die Blutgerinnung. Es vermindert das Zusammenkleben der Blutplättchen, die zu Thrombosen führen können
  • EDTA stimuliert eine Vergrößerung von kleinen Gefäßen, damit diese einen      Umgehungskreislauf bilden
  • EDTA ist ein Antioxidans und vermindert den Schaden durch freie Radikale, die aus der Fett-Peroxidation entstehen
  • EDTA entfernt Metall-Ionen, die zuviel und an falschen Orten abgelagert sind, wie bei Blei, Aluminium, Kupfer und Eisen usw.
  • EDTA verbessert die Integrität der Zellmembrane
  • EDTA baut somit den arteriellen Plaque ab und kann Operationen vermeiden
  • EDTA verbessert den Sauerstofftransport und somit die Sauerstoffversorgung

 

 Mobilisations-Test


Vor jeder Schwermetall-Ausleitung durch Chelat-Therapie kann ein entsprechender Schwermetall-Mobilisationstest durchgeführt werden. Es gibt dabei wesentliche Voraussetzungen und Kontraindikationen zu beachten. Schwermetalle gehören nicht in unseren Körper und die Konzentration sollte möglichst gering gehalten werden. Alle Schwermetalle führen zu einer zunehmenden Vergiftung des Organismus und beeinträchtigen erheblich die Gesundheit.

Der standardisierte Schwermetall-Mobilisationstest gibt Auskunft über die individuelle Schwermetallbelastung. Das Prinzip des Tests beruht darauf, dass im Morgenurin die Schwermetallgrundbelastung getestet wird. Im Anschluss daran wird ein Chelatbildner eingenommen (DMSA/DMPS). Der Urintest wird durchgeführt durch die Sammlung von Urin nach der Einnahme des Chelators. Dieser bindet sich an die Schwermetalle im Gewebe und scheidet sie über die Nieren im Urin aus. Die Menge von Quecksilber im Urin z.B. verhält sich direkt proportional zur Gesamt-Quecksilberbelastung im Körper.

 

 

 

 

 

Grundlagen zur EDTA-Chelat-Therapie:

Chelate werden in der sogenannten evidenzbasierten Medizin seit den 1940er Jahren bei schweren Vergiftungen durch Schwermetalle eingesetzt. Nach dem Ausschalten der Vergiftungsursache (Beenden der Exposition) ist der Einsatz von Chelatbildnern die nächstwichtige Therapieform.

Schwermetallausleitung, Chelat-Therapie, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, chronisch venöse ibsufiziensSchwermetalle wie Blei, Quecksilber u. a. werden im Körper gespeichert und reichern sich beispielsweise bei einer Bleivergiftung im Gewebe, z. B. in den Knochen, an. Auch bei Beseitigung der ursprünglichen Quelle bleibt der Körper weiterhin der Belastung, die durch allmähliches Freisetzen des gespeicherten Schwermetalls aus dem Körper entsteht, ausgesetzt. Die geschätzte Halbwertszeit liegt für Quecksilber beispielsweise bei ca. 20 Jahren. Chelate beschleunigen die natürliche Ausscheidung von im Körper akkumulierten Schwermetallen, indem sie zweiwertige Ionen komplexieren. 

EDTA ist eine Abkürzung für "Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat", eine Verbindung , die ähnlich auch in eiweißreichen Nahrungsmitteln vorkommt. EDTA besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle, z.B. Blei und Kadmium sowie das Leichtmetall Kalzium im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden. Deshalb ist es sowohl bei Metallvergiftungen als auch zur Behandlung von Arterienverkalkung hervorragend geeignet. Da die Moleküle der EDTA jene Stoffe wie mit Klauen umschließen und unschädlich machen, hat man die Lösung "Chelat" genannt, nach griechisch "Chele", das heißt "Klaue Die Chelatbildung ist eine im lebenden Organismus in allen Zellen bei zahlreichen Stoffwechselwegen stattfindende Reaktion. 

Die Chelatbildung, die wir künstlich einsetzen anstatt der natürlichen Substanzen in unserem Körper wird beispielsweise durch den Gebrauch von EDTA erreicht. Durch Chelatbildung werden in unserem Körper z.B. Stoffe wie Aspirin, Antibiotica, Vitamine und Mineralien sowie Spurenelemente verstoffwechselt.

Entscheidend ist, dass EDTA eine große Bindungsfähigkeit hat zu sog. übertragungsmetallen, die Helfer bei der Bildung von überschüssigen freien Radikalen, indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Dadurch wird die Artereosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Kalzium-überladung wieder abgebaut. Das an Protein gebundene Kalzium bleibt von EDTA unbehelligt. Es kommt zu keiner Knochenantkalkung. 

Häufig wird nach Infusion von EDTA-Lösung eine Senkung des diastolischen und systolischen Blutdruckes um 5 bis 20 mm Hg beobachtet.


Ich möchte noch mal betonen, was geschieht, wenn wir EDTA infundieren; EDTA bindet Metalle, das ist alles. Doch dieser Effekt zieht eine Kaskade von Folgewirkungen nach sich. Die Entfernung von toxischen Mineralien wie Blei, Arsen, Nickel und Aluminium hat eine große Bedeutung für unser Enzym-System, Immunsystem, Mitochondrien und den frühen Zelltod.

Neuere Entdeckungen auf dem Gebiet der Pathologie der freien Radikale stellen eine umfassende wissenschaftliche Grundlage dar, um die günstigen Auswirkungen der EDTA-Chelat-Therapie zu erklären.

Die EDTA kann die Produktion der freien Radikale millionenfach reduzieren. Der fortschreitende Prozess der schädlichen Lipidoxidation durch die freien Radikale kann durch Dekorporation von zuweilen in Spurenmengen vorhandenen Schwermetallen und des dislozierten Eisens und Kupfers mittels EDTA bis um das Millionenfache gehemmt werden.

In Gegenwart von EDTA können die Metall-Ionen die Entstehung der freien Radikale nicht katalytisch beschleunigen. Spuren von ungebundenen Metall-Ionen sind für unkontrollierte Proliferation der freien Radikale im Gewebe erforderlich. EDTA bindet die ionisierten Metallkatalysatoren, macht sie dadurch chemisch inert und entfernt sie aus dem Körper. Die Chelat-Therapie reaktiviert Enzyme durch Entfernung de toxischen Schwermetalle. Der Bleigehalt in Knochen hat sich beim Menschen seit Beginn der industriellen Revolution mehr als verfünfhundertfacht. Die Fähigkeit Mineralien aus Leber und Niere zu beseitigen entlastet diese Organe wesentlich.

 

Chelat-Therapie wird überall in der Welt praktiziert. In den USA zum Beispiel haben sich schon über tausend ärzte darauf spezialisiert. Etwa 300.000 Patienten erhielten rund 4 Millionen Infusionen. 

 

Was ist ein Cheat?

Ein Chelat ist eine Verbindung eines Minerals oder eines Metalls (Blei, Quecksilber, Kupfer, Arsen, Aluminium, Calcium usw.) mit einer anderen Substanz. Es ist eine Grundreaktion des Lebens und findet in unserem Körper zu jeder Zeit statt.. Durch Chelatbildung werden in unserem Körper z.B. Stoffe wie Aspirin, Antibiotica, Vitamine und Mineralien sowie Spurenelemente verstoffwechselt. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff ist beispielsweise eine Chelatbildung mit Eisen. Die CHELAT-THERAPIE ist eine Behandlung, bei der eine künstliches Aminoessigsäuregemisch (EDTA) intravenöse verabreicht wird (durch eine Infusion), nach Verordnung und unter Aufsicht eines Chelat-Therapeuten. Die EDTA- Lösung verbindet sich mit Metallen im Körper und wird durch den Urin ausgeschieden. Unphysiologisch hohe, z.B. durch Nahrungsmittel aufgenommene Metalle, die zur Bildung freier Radikale führen und giftige Metalle wie z.B. Blei werden zuerst durch das EDTA entfernt. Dieser Infusion werden üblicherweise noch Mineralien wie Kalzium, Magnesium oder Kalium sowie Vitamin B und C beigefügt, um einer Störung des Mineralhaushaltes vorzubeugen und um die Wirksamkeit der Infusion zu erhöhen. In besonderem Maaße hat sich der Zusatz zweier nicht essentieller Aminosäuren bewährt. 

 


Dies sind einmal die AS L-Arginin, von dem man mittlerweise Weiß, daß sie eine Schlüsselrolle bei der Vasodilatation (Gefäßweitstellung) innerhalb der Signaltransduktion spielt. Das ist übrigens der selbe Mechanismus, über den das "Viagra" so erfolgreich funktioniert!

Die zweite Aminosäure ist im eigentlichen Sinne ein Tri-Peptid, also 3 Aminosäuren mit einander verbunden. Glutathion dient der Zelle (vor allem den roten Blutkörprechen die es normalerweise herstellen) als oxidationsschutz. Durch seinen Schwefelgehalt ist Glutathion eine Körpereigene völlig ungiftige Substanz welche die Elimenierung von Schwermetallen und freien Radikalen in besonderem Maaße unterstützt. 

Text?
Tripeptid Glutathion


 

 

 

Die Chelat-Therapie ist die zur Zeit wirksamste Möglichkeit freie Radikale abzubauen. Freie Radikale, die sich durch Strahlungseinwirkung, Schwermetalle, Umwelt- und sonstige Gifte, Zigarettenrauch, Sonnenlicht, erhitzte und ranzige Fette, Nahrungsmittel aus der Dose und andere Herde wie Candida befall des Darmes, Stress und Alkohol entstehen, sind sozusagen der Grund, warum wir schneller altern. Die im Nervensystem (Multiple Sklerose, Depressionen, Alzheimer usw.), sowie im Bindegewebe (Fibromyalgie, Rheuma) zwischengelagerten Schwermetalle können zuverlässig reduziert/abgebaut werden, was dem Körper die Möglichkeit einer Reorganisation des Immun/-Nervensystems gibt. 


Text?
 

 

 

 

 

Die Abbildung zeigt zwei Motorproteine Dynein und Kinesin, wie sie in allen Zellen, auch in Nervenzellen vorkommen. 

Um das komplexe Ausmaß einer Vergiftung der Zelle mit Schwermetallen, verstehen zu können müssen sie zunächst einige Grundlagen der Biochemie kennen lernen. Motorproteine sind wie ihr Name schon sagt in einer menschlichen Zelle mit Transportaufgaben betraut. Man stelle sich einen Nervenstrang im Sinne eines Kabels vor, in dessen Lumen sich die beiden Motorproteine Dynein und Kinesin befinden. Die Transportrichtung der Biomakromoleküle ist gerichtet. Kinesin transportiert also seine Fracht vom Zellkern in Richtung Zellmembran, wogegen Dynein "vice versa" von der Zellmembran in Richtung Zellkern transportiert. Man geht Heute davon aus daß der Transport der der giftigen Schwermetalle im inneren einer belasteten Zelle nur noch in eine Richtung verlaufen kann - Sie haben es wahrscheinlich erraten, nach Innen in Richtung Zellkern. 

Cave: die Inzidenz neuer Krebserkrankungen steigt und steigt. 

Wenn Sie jetzt noch Wissen, daß sich das gesamte menschliche Genom (DNA) im Zellkern befindet, können sie sich ihr eigenes Bild machen, wie dieses grauenhafte Szenario zwischen therapeutischer Unzulänglichkeit und medizinischer Ratlosigkeit das sich den Krebskranken Menschen Tag täglich weltweit in den Kliniken mit tödlicher Härte zeigt entstanden sein könnte. Selbstverständlich ist das entstehen einer Erkrankung niemals monokausal, aber vorsichtig formuliert würde ich die Behauptung wagen, "die chron. Belastung mit Schwermetallen spielt gerade bei den chron. Krankheiten worunter ich auch die Kardiovaskulären und das Tumorgeschehen einordne, eine nicht zu unterschätzende Rolle" (Siehe hierzu auch das Theme Schwermetalle und ihre Wirkung auf unsere Gesundheit)

Die bislang vielfach Behandlungsresistenten (wenn überhaupt jemals ein ernst zunehmender Behandlungsversuch unternommen wurde, denn Durchblutungsstörungen sind ja für viele Mediziner fast schon normal. Ein Fataler Fehler) Symptome wie Depressionen, Müdigkeit, Abgespanntheit, Leistungsschwäche, Tinnitus, Gedächtnisstörungen, Sehstörungen chron. Durchblutungsstörungen (Herz/Gehirn/Beine) können sich schon nach wenigen Infusionen deutlich Verbessern.

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