Schmerztherapie & chonische Erkrankungen
                   Schmerztherapie & chonische Erkrankungen  

Stellungnahme zum aktuellen Thema "Heilpraktiker abschaffen"...

 

Münsteraner Kreis will Heilpraktiker abschaffen! „Wir wollen den gegenwärtigen Irrsinn nicht länger hinnehmen...“

 

So lautet das jüngste Postulat des „Münsteraner Kreises“ dessen Propheten einmal mehr nach der Abschaffung des Heilpraktiker Berufes  aspirieren. Eine überaus absurde Forderung wenn man bedenkt, dass der Arzt als „Gott in Weiß, illuminiert und mit umfassendem Expertenwissen ausgestattet, längst auf dem Altar der patientenfremden Leitlinienmedizin gestorben ist. In der Presse liest man von einem sog. 17-Köpfigen Expertenteam des Münsteraner Kreises die sich offenbar berufen fühlen den gesetzlich geschützten Beruf (Art. 12 Grundgesetz) des Heilpraktikers abzuschaffen. Doch zunächst stellt sich die Frage, wie viel Expertenwissen ist jemandem zuzutrauen der noch nie mit den teilweise völlig verzweifelten, hilfesuchenden Patienten die vom Arzt entweder psychiatrisiert oder unverrichteter Dinge nach Hause geschickt wurden, gearbeitet hat. „Experte zu sein bedeutet ja heute immer mehr, von immer weniger zu wissen.“ Gleichwohl finde ich es interessant wie substanzlos und affektiv hier argumentiert wird. Der aufmerksame Leser erkennt in diesem Pamphlet  sofort, dass diese vermeintlichen Experten weder über den Berufsstand des Heilpraktikers informiert sind, noch etwas von ganzheitlicher Medizin verstehen. In Ermangelung ausreichender Fachkenntnisse sowie rudimentären Sachverstand wird hier ein ganzer Berufsstand infam diffamiert. 
Cui bono? Wem hilft es? Oder wovon soll hier abgelenkt werden? Etwa von den zunehmenden ärztlichen Kunstfehlern? Trägt die mangelhafte Ausbildung der Mediziner in den letzten Jahren langsam Früchte? Früchte in Form von zahllosen Todesfällen hervorgerufen durch pharmazeutische Polypragmasie? Von Biochemie und Pharmazie versteht der heutige Arzt nicht viel. Muss er auch nicht, der Parmareferent kommt ja alle zwei Wochen!


Der erste Satz des Positionspapiers lautet : “Immer wieder gibt es Zwischenfälle bei der Behandlung durch Heilpraktiker.” Man könnte auf Grund gesicherter Erkenntnisse das Wort “Heilpraktiker” problemlos mit “Schulmedizinern” austauschen. 
Zusätzlich finden sich für Akademikerkreise überaus fragwürdige  Verallgemeinerungen und Behauptungen, die den Beruf des Heilpraktikers sowie das Erlangen der Heilpraktiker Erlaubnis und Ausübung der Heilkunde realitätsfern darstellen. 
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen. Doch  zunächst bleibt festzustellen, dass die sog. akademische Medizin im Hinblick auf chronische Erkrankungen dem hilfesuchenden Patienten wenig kausale Therapie anbieten kann! Es ist gleichermaßen erschreckend wie ratlos die Medizin bei den einfachsten Fragen nach kausalen Entitäten  zahlreicher sog. Zivilisationskrankheiten ist. Die vermeintlichen Fortschritte in der Akutmedizin können nicht darüber hinweg täuschen, dass die Anzahl der Multimorbiden Patienten sowie deren Komorbiditäten ständig zunimmt. Ich möchte an dieser Stelle die teilweise hervorragenden Errungenschaften der Akutmedizin nicht unerwähnt lassen, betone aber ausdrücklich, dass diese Konzepte nur für akute Erkrankungen und Unfälle funktionieren. Bei Fragen zur Prävention oder auch nahezu allen chronischen Erkrankungen ist die konventionelle Medizin völlig hilflos. 
Ich bin seit 17 Jahren Heilpraktiker. In dieser Zeit kann ich mich nicht an ein Jahr erinnern, an dem die Abschaffung meines Berufes und damit nicht zuletzt auch der Verlust meiner Existenz nicht gefordert wurde. Gefordert nicht etwa von Patienten, sondern bezeichnenderweise stets von Seiten der Ärztevertreter. Meine Patienten sind zu 70% Akademiker, darunter Ärzte, Rechtsanwälte und Psychologen. Wissen diese Patienten wirklich nicht was Sie tun?
Wie weit wollen sich die Autoren des Münsteraner-Kreis in ihrer Inquisitionsschrift aus dem Fenster lehnen, wenn sie jetzt schon die Urteilsfähigkeit der Patienten in Frage stellen. Tatsächlich ist die Klientel im Wartezimmer des Heilpraktikers zumeist überdurchschnittlich gebildet oder körperbewusst und kann es sich einfach leisten kausal behandelt und nicht wie beim Arzt symptomatisch abgefertigt zu werden. Würden die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung beim Heilpraktiker bezahlen, dann wären die Hausarztpraxen leer! Das ist eine bittere Pille für die Schulmedizin!
Natürlich wissen Schulmedizin und Pharmazie ganz genau, dass die Naturheilkunde, Homöopathie oder auch die orthomolekulare Medizin sehr wohl funktioniert. Und man weiß ebenfalls ganz genau, dass infolge zunehmender Aufklärung die bisherigen Einnahmequellen über kurz oder lang ausgetrocknet sein werden. 
De facto haben diese Forderungen nicht die vermeintliche Sicherheit des Patienten im Fokus. Vielmehr wird unter dem Deckmantel der Prävention dem naiven, Betrachter dieses skurrilen Szenarios suggeriert es ginge um seine Sicherheit und letztendlich Patientengefährdung. Das ist geistesverlorene Traumtänzerei. Die wirklichen Interessen sind weitaus perfider und profaner und begrenzen sich auf eine pathologische Form der Profitgier die ihresgleichen sucht. Alles selbstverständlich auf dem Rücken der hilfesuchenden Patienten, die es nun einmal wieder vor dem ach so gefährlichen Heilpraktiker zu schützen gilt. Wenn die Naturheilkunde so irrsinnig ist, warum werden  dann exakt dieselben Therapieformen, so zahlreich, ebenfalls von Ärzten als teure „Igel-Leistungen“ angeboten. Eine besorgniserregende Doppelmoral die nur mit einem Denkmuster zu begründen ist; „Weil ich es einfach besser weiss!“
Wozu brauchen wir nun diesen irrsinnigen Heilpraktiker? Die Antwort ist denkbar trivialer Natur. Weil er genau wie der Arzt, integraler Bestandteil des deutschen Gesundheitswesen ist, Patienten seine Kenntnisse schätzen und ganz bewusst in Anspruch nehmen.
Hingegen verhindert die facharztspezifische Partikularisierung der Patienten die ganzheitliche Betrachtung der kausalen Zusammenhänge. Alle chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, Fibromyalgie oder Herzmuskelschwäche werden durch zumeist erworbene Fehlfunktionen der Mitochondrien (Zellkraftwerke) hervorgerufen oder unterhalten. Der Facharzt behandelt Symptome seines zuständigen Organsystems evidenzbasiert. Für Akuterkrankungen ist das unumgänglich für die Dauertherapie Janusköpfig, da sich die zugrundeliegenden Mitochondriopathien unerkannt wie ein unterirdischer Schwelbrand weiter ausbreiten. Schlimmer noch, Evidenz basierte Medizin kann mitochondriale Störungen hervorrufen. Eine chronische Erkrankung ist nun mal kein Medikamentenmangelsyndrom!
Während die konventionelle Medizin mit Tunnelblick lediglich die Symptome des Patienten im Visier hat, braucht es hierzu als Regulativ zwingend den gut ausgebildeten und von jeglichen externen Einflüssen der Industrie unabhängigen Heilpraktiker. Er ist eine überaus wertvolle Errungenschaft im deutschen Gesundheitswesens und ein schmerzhafter Dorn im Auge der Ärzte. Eine Abschaffung des Heilpraktikers stünde zudem im Spannungsfeld der verfassungsrechtlich garantierten freien  Berufswahl. Die facharztspezifische Partikularisierung der Patienten verhindert die ganzheitliche Betrachtung der kausalen Zusammenhänge. Alle chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, Fibromyalgie oder Herzmuskelschwäche werden durch zumeist erworbene Fehlfunktionen der Mitochondrien (Zellkraftwerke) hervorgerufen oder unterhalten. Der Facharzt behandelt Symptome seines zuständigen Organsystems evidenzbasiert. Für Akuterkrankungen ist das unumgänglich für die Dauertherapie Janusköpfig, da sich die zugrundeliegenden Mitochondriopathien unerkannt wie ein unterirdischer Schwelbrand weiter ausbreiten. Schlimmer noch, Evidenz basierte Medizin kann mitochondriale Störungen hervorrufen. „Eine Patientin die beispielsweise an Fibromyalgie leidet, hat keinen Mangel an Schmerztabletten.“
Des weiteren bleibt festzustellen, dass die sogenannte "Evidez Based Medicine" bei weitem nicht so evident ist, wie sie vorgibt zu sein. Die „Evidenz Based Medicine“ wird uns als fest verankerte Plattform der Sicherheit und Wahrheit im Meer der Irrtümer medizinischer Interventionen angepriesen. Sollte auch diese Sicherheit nur eine trügerische sein? Schaut man sich die Ergebnisse der zumeist nicht ergebnisoffenen Studien zu zahlreichen medizinischen Behandlungskonzepten wie die Chemotherapie oder die Herz-/Kreislauftherapie kritisch an, so stellen sich hier selbst beim naiven Betrachter berechtigte Zweifel an der immanenten Kompetenz des Arztberufes ein. Wenn man dazu noch weiß dass 8 von 10 Ärzten sich selbst im Krankheitsfalle niemals den unkalkulierbaren Folgen derselben Chemotherapie aussetzten würden, die sie ihren Patienten infundieren, entsteht definitiv Erklärungsbedarf. Es steht für mich außer Frage, dass die Medizin den Bezug zu Ihren Wurzel wie Physik, Chemie und Physiologie völlig verloren hat. „Ablenken und vertuschen sowie die nicht vorhandene Einsichtsfähigkeit, das eigene Fehlverhalten als falsch zu erkennen…“ sind exakt die Charaktereigenschaften von Straftätern.

„Welches ist die dritthäufigste Todesursache in Europa und den Vereinigten Staaten nach Herzinfarkt und Krebs ?“ Schlaganfall? Falsch! Verkehrsunfälle? Falsch! Nebenwirkungen von Arzneimitteln? Richtig!
Kommen wir zur zweiten Frage. "Welche Person wird sie statistisch gesehen am wahrscheinlichsten Umbringen?"  Ein Einbrecher? Falsch. Sie werden es wahrscheinlich nicht vermuten, es ist definitiv der Arzt ihres Vertrauens. Alleine in Deutschland haben wir jedes Jahr tausende von Todesfällen zu beklagen, welche hervorgerufen durch lege artis verordnete Pharmaka doch ungemein imponieren. Von den unnötigen Nebenwirkungen welche durch die absurde pharmazeutische Polypragmasie hervorgerufen werden ganz zu schweigen.
Nun wird immer wieder Argumentiert, dass der richtige Arzt ein langes, hartes Studium absolviert, wohingegen der Heilpraktiker nur ein kurzes, unstrukturiertes Schmalspurstudium vorzuweisen hat. Der Münsteraner-Kreis versteigt sich sogar zu der Aussage der Heilpraktiker hätte keinerlei geregelte Ausbildung. Nach vielen Jahren der Tätigkeit als Dozent an diversen Heilpraktikerschulen muss ich hier eindeutig ein Vetum zugunsten des Heilpraktikers einlegen und die klare Aussage treffen, dass die meisten Heilpraktiker Anwärter überaus motiviert sind und oftmals qualifizierte und hochwertige Grundausbildungen  mitbringen. Beispielsweise Physiotherapeuten, Apotheker, Masseure oder Krankenschwestern. Die wenigsten kommen ohne medizinische Vorkenntnisse oder scheitern alsbald an der doch so leichten amtsärztlichen Überprüfung der Gesundheitsämter. Die Prüfungsfragen sind aktuell auf einem sehr hohen Niveau.   Zahlreiche Heilpraktiker haben darüber hinaus ein Osteopathie Studium absolviert dessen Ausbildungsinhalte beispielsweise im Bereich der Anatomie und Physiologie sowie der klinischen Diagnostik, weit über das geforderte Wissen in der Medizin hinausgeht. Somit stellt sich dem kritischen Betrachter, dieser in weiten Teilen artifiziellen Diskussion die deskriptive Frage; Warum sollte ein Physiotherapeut nach drei Jahren Vollzeitstudium (ohne Semesterferien) 5 Jahren hochintensiven Studiums der osteopathischen Medizin, der seine Ausbildung mit einer dreijährigen Heilpraktikerausbildung abschließt, weniger elektive Kompetenzen besitzen, als ein Arzt nach 3 Jahren Medizinstudium. Solange dauert ein Medizinstudium, wenn man die Semesterferien abrechnet! Etwas mehr als 3 Jahre.  Von der Zeit der Facharztausbildung möchte ich hierbei absehen. Diese kann gelegentlich gut sein. Oft ist sie es aber nicht! Das hängt sehr stark von den Kliniken ab. Laut Ärzteblatt 2014 berichten 63 % der Ärzte in der Facharztausbildung, dass elementare Ausbildungsinhalte nur unzureichend vermittelt werden. Weniger als die Hälfte 47% würden ihre Klinik weiterempfehlen. Wollen wir nun wirklich den Heilpraktiker abschaffen oder eventuell den Ärzten etwas kritischer auf die Finger schauen?

Vor diesem Hintergrund bleibt klar festzustellen, wer heute die Amtsärztliche Überprüfung des Gesundheitsamtes besteht, verfügt über solides medizinisches Grundwissen. Anders geht das nicht! Durchfallquoten von teilweise über 90% sprechen eine deutlich Sprache. Im übrigen ist mir kein medizinisches Lehrbuch bekannt, keine medizinische Web-Seite, das sich ausschließlich von Ärzten lesen ließe. Fortbildung wird also wesentlich bestimmt durch die Motivation und Eigenverantwortlichkeit des einzelnen Heilberuflers und ist nicht abhängig von der Berufsbezeichnung. Auch diesbezüglich zeigt sich die Profession der Heilpraktiker meist überaus motiviert.
Das Betätigungsfeld des Heilpraktikers hat sich hervorgerufen durch die biochemischen Forschungsergebnisse in den letzten Jahren deutlich verändert. Lag der Schwerpunkt der Heilpraktischen Betätigung noch vor einigen Jahren vorwiegend in den Bereichen der chinesischen Medizin, Akupunktur und Phytotherapie so bieten zahlreiche moderne Praxen heute orthomolekulare Medizin sowie mitochondriale Regenerationsverfahren an. Auch die elektive laborkontrollierte Ausleitung von hochtoxischen Schwermetallen, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Diese vorwiegend kausalen Behandlungsansätze erfordern biochemische Kenntnisse  sowie laborchemische Erfahrung, die der konventionell ausgebildete Arzt nicht vorzuweisen hat. Seit einigen Jahren schon mehren sich die Hinweise auf eine Beteiligung der Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) an allen chronischen Erkrankungen. Chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Krebs, AIDS, Fibromyalgie, Bluthochdruck, Depressionen sind Multisystemerkrankungen die wie beschrieben nicht als Medikamentenmangel zu verstehen sind, sondern durch eine Schädigung der Mitochondrien (unsere Zellkraftwerke) hervorgerufen werden. Wer vor diesem Hintergrund Patienten mit chronischen Erkrankungen behandelt, ohne eine regenerative Medizin der Mitochondrien in Auge zu fassen handelt grob fahrlässig und raubt dem Patienten jegliche Möglichkeit auf echte Heilung seiner Beschwerden. Daran sollten wir denken wenn wir Patientensicherheit diskutieren.
Des weiteren sollten wir die in Medizinerkreisen sehr ungern diskutierte und leider vielfach übersehene Tatsache nicht vergessen, dass wir jedes Jahr ca. 20.000 Todesfälle in den Kliniken zu beklagen haben und etwas über 190.000 Behandlungsfehler (das sind nur die offiziellen Zahlen). Und das nicht etwa in einem Land der 3. Welt,  sondern in deutschen Kliniken im Rahmen einer ideologischen "Evidenz based medicine". Müssten wir nun angesichts dieser erschreckenden Zahlen und zum Schutze des Patienten, nicht auch längst darüber nachdenken den Arztberuf in der jetzigen Form ebenfalls abzuschaffen, oder zumindest nachhaltig reformieren?
Den Heilpraktiker Beruf mit dem Flug des Ikarus vergleichen zu wollen, ist durchaus eine interessante Metapher, führt aber geradewegs zum Nihilismus und zeigt nur einmal mehr wie akut das Bildungsdefizit in Deutschland auch unter Akademikern sein kann.
So zeigt Herr Dr. Christian Weymayer beispielsweise  durch die von ihm getroffenen Aussagen, dass er überhaupt keine Ahnung hat, was den Heilpraktiker Beruf ausmacht. Allein die Behauptung der Patient betrete eine evidenzfreie Zone ist völliger Unsinn. Hier spielt sich jemand als Experte auf, der von der Realität weit entfernt ist. Dieser Auftritt ist peinlich! Setzt doch der wissenschaftliche Grundgedanke schon eine vorurteilsfreie, ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem zu untersuchenden Gegenstand voraus. 
Festzustellen bleibt weiterhin, dass ein Heilpraktiker der keine fundierten medizinischen Kenntnisse aufweist und keine therapeutischen Erfolge bei seinen hilfesuchenden Patienten vorzuweisen hat, wirtschaftlich nicht überleben kann. Immerhin ist der Heilpraktiker in der Regel nicht die erste Anlaufstelle der nicht selten völlig verzweifelten Patienten. Diese haben meist eine wahre Odyssee von Arztbesuchen hinter sich. 
ine Evidenz basierte ärztliche Behandlung, die nicht mehr schadet als nutzt, muss schon als Erfolg gewertet werden!
Eine Umfassende Beschreibung der großen Irrtümer der Medizin wie beispielsweise die Chemotherapie, die Cholesterinlüge oder die diversen Virusskandale wie beispielsweise Schweinegrippe, Vogelgrippe oder die nach über 30 Jahren  immer noch ausstehende Isolierung des sog. HI-Virus im Sinne des AIDS-Syndroms sprengen hier den Rahmen und gelten nach wie vor als schwarze Löcher der fehlenden Erkenntnisdimension der Medizin. Nur soviel sei erwähnt. Die Geschichte der Medizin ist definitiv eine Geschichte der Irrtümer. Gleichermaßen besitzen die Heilversprechen der konventionellen Medizin eine nur sehr kurze Halbwertszeit. Heilung im herkömmlichen Sinne wie sie vom naiven Patienten „bona fide“ erwartet wird und auch erwartet werden darf, steht längst nicht mehr auf der Agenda der Medizin und kann durch ein noch mehr an Chemie auch nicht erreicht werden.
Pharmafirmen strukturieren, erfinden, gestalten, verändern und vergewaltigen die Wirklichkeit. Sie erfinden z.B. Krankheiten, die es vorher nicht gab, und bieten dann gleich das passende Medikament an, und wenn diese dann Nebenwirkungen erzeugen wieder andere Medikamente gegen diese Symptome. „Stress-Urininkontinenz“ ist so eine Krankheit. Dagegen hilft angeblich ein selektiver Serotonin-Reuptake-Inhibitor (SSRI), eine Substanz, deren pharmakologischer Mechanismus angeblich darauf beruht, dass mehr Serotonin zur Verfügung gestellt wird. Das Dumme ist nur: Erstens gibt es die Krankheit in diesem Ausmaß nicht. Zweitens hilft Duloxetin zwar dagegen, denn es hat eine Zulassung. Führt aber drittens zu einer mehr als doppelt so hohen Selbstmordrate, als sie bei Frauen mittleren Alters üblich ist. Diese vereinfachte Darstellung muss man sich vor Augen  führen um zu verstehen, dass es im Rahmen der Renditen Medizin um Umsätze geht, und nicht etwa um Patienten. Analog hierzu ist davon auszugehen, dass der niedergelassene Arzt weder über die Zeit noch das biochemische Fachwissen verfügt, um die ihm von der pharmazeutischen Industrie aufoktroyrten Leitlinienmedizin kritisch zu hinterfragen. Das zentrale Prinzip lautet mit spekulativen Diagnosen Abhängigkeiten schaffen. Bezugspunkt ist jeweils die pharmazeutische Industrie, welche die Aus-und Weiterbildung der Ärzte maßgeblichen regelt. An gesunden Patienten ist keiner interessiert. Somit kann Der Arzt seinen Patienten im Rahmen dieser vorgeschriebenen Leitlinienmedizin nicht kausal helfen. Dies alles weiß der hilfesuchende (medial manipulierte) Patient freilich nicht!
Selbst bei einigermaßen naiver Betrachtung des skurielen Szenarios wird unmittelbar offensichtlich, dass die  zugrundeliegenden Theorien, nach denen die sog. "Evidenz based medicine" Krankheiten behandelt hoffnungslos veraltet sind, wissenschaftlich längst ad absurdum geführt wurden und dringend auf den Prüfstand müssen. Hingegen zeigt die mitochondriale Forschung immer deutlicher, dass die vorwiegend symptomatischen Behandlungskonzepte der letzten 30 Jahre einfach falsch waren. Umdenken ist unumgänglich. Im gegebenen politischen Umfeld ist jedoch das genaue Gegenteil  der Fall. Der Umsatz der pharmazeutischen Industrie stieg im Jahr 2016 auf Rekordniveau (Merk 2016). Die monetär anästhesierten Vertreter des Politikzirkus schauen untätig zu und hoffen, dass nicht noch mehr passiert. Und wenn doch?! Die weitgehend erfolglose Ärzteschaft besitzt hier bilaterales Monopol, wenn es nach dem Willen des Münsteraner Kreises geht und der Heilpraktiker abgeschafft wird. Patienten die noch halbwegs präsent sind hinterfragen die pharmakologische Polypragmasie der Ärzteschaft seit Jahren und finden zumeist Hilfe bei der überflüssigen, unwissenschaftlichen Zunft der Heilpraktiker. Folgerichtig stellt sich die Frage, deren Antwort ich auch zahlreichen Vertretern der Ärzteschaft ans Herz legen möchte, „warum geben die Patienten so viel Geld beim irrsinnigen Heilpraktiker aus wenn es nichts bringt“?
Das Patientenklientel hat sich grundlegend verändert. Während sich vor 30 Jahren vorwiegend Patienten mit akuten Erkrankungen in den Wartezimmern der Ärzte befanden, sind heute 9 von 10 Patienten chronisch krank. Nun lassen sich die erfolgreichen Konzepte der Akutmedizin leider nicht auf die Behandlung chronisch kranker Patienten übertragen.
Ein weiterer Umstand den man offenbar in der blinden Regulierungswut übersehen hat, ist der Umstand dass hunderte hervorragend ausgebildeter Osteopathen nur auf der Heilpraktikerbasis arbeiten können. Noch peinlicher ist der Umstand, dass die Osteopathie in nahezu allen europäischen Ländern fest in das Gesundheitswesen integriert ist und zahlreiche aufgeschlossene Ärzte nun auch in Deutschland nach der osteopathischen Qualifizierung streben, da sie Ihren Patienten im Rahmen der „evidenz based medicine“ nicht helfen können. Hier werden lediglich die Symptome verschoben.
Die Anzahl und auch der Bedarf an niedergelassenen Heilpraktikern mit eigener Praxis wächst ständig. Ein Umstand der von Interessevertretern der Ärzteverbände als auch der pharmazeutischen Industrie mit größter Sorge betrachtet wird. Immerhin geht es in der Renditenmedizin um Umsätze. Heilen steht hier, wenn überhaupt jemals, längst nicht mehr auf der Agenda der Medizin.
Sollte man vor diesem deskriptiven Hintergrund überhaupt noch zum Arzt gehen? Ehrlich gesagt, liegt die größte Chance der Patienten ein hohes und reifes Alter zu erreichen darin Ärzte und Krankenhäuser zu meiden und sich über Ernährung, pflanzliche und orthomolekulare Formen der natürlichen Medizin schlau zu machen. Ein Umstand den leider viele Patienten immer noch nicht verstehen ist; fast alle Medikamente sind giftig und nur konzipiert Symptome zu behandeln und nicht um irgend eine Krankheit zu heilen. Zahlreiche chirurgische Eingriffe sind unnötig. Kurz gesagt unser offizielles medizinisches System ist im Bezug auf chronische Erkrankungen und deren kausale Therapie hoffnungslos überfordert und korrupt. Die Konzepte die der Behandlung von Krebs und degenerativen Erkrankungen zugrunde liegen sind gleichermaßen peinlich wie skandalös. Je eher der Patient dies versteht, desto besser wird es Ihm gehen.
Eine chronische Erkrankung entsteht niemals monokausal. Stets sind mehrere Faktoren notwendig um zu erkranken. Konsequenterweise strebt ein wirklich patientenzentriertes Behandlungskonzept daher nach einem multimodalen Therapieplan, der mehrere medizinische Disziplinen sinnvoll involviert.  Im tristen Praxisalltag ist eine wie auch immer geartete Absprache mit dem Patienten, oder anderen Heilberufen über das elektive therapeutische Vorgehen unnötig, wiederspricht eindeutig dem ärztlichen Berufsethos und ist deshalb abzulehnen. Warum? „Weil ich es einfach besser weiß“. Patienten die heute immer noch glauben, der Arzt wisse immer was er tut – ist definitiv nicht zu helfen. Je eher die Patienten dies verstehen desto weniger werden sie leiden.
Die aktuelle Situation ist mehr als brisant für den Berufsstand des Heilpraktikers. Die Leidtragenden wären im Extremfall wieder einmal die Patienten, welche der Unwissenheit und Inkompetenz einer korrupten Ärzteschaft bedingungslos ausgesetzt wären. (Wer finanziert und veranstaltet die Fortbildung dieser Berufsgruppe?). Es soll hier sicher nicht der Eindruck vermittelt werden, der Heilpraktiker sei allwissend oder könne allen Patienten helfen. Gleichwohl sind nicht alle Heilpraktiker gleichermaßen kompetent. Dennoch ist der Gesundheitszustand der Patienten die mit einer chronischen Erkrankung vom Heilpraktiker entweder komplementär zum Arzt, oder auch solitär behandelt werden eindeutig besser.
Festzuhalten bleibt, dass der Heilpraktiker vorwiegend Patienten behandelt denen die Schulmedizin nicht helfen kann. Hier stellt sich die Frage, wer nach der Abschaffung des irrsinnigen Heilpraktikers den Wunsch der Patienten nach ursächlichen Behandlungskonzepten erfüllen soll? Offenbar übersehen die so genannten Spezialisten des „Münsteraner Kreises“ die Tatsache, dass mit der Abschaffung des Heilpraktiker Berufes nicht auch gleichzeitig das Bedürfnis der Patienten nach kausaler Behandlung abzuschaffen ist.
Ferner entstehen auch immer wieder Bestrebungen die Kompetenzen des Heilpraktikers auf nichtinvasive verfahren zu beschränken, wie dies beispielsweise in der Schweiz der Fall ist. Hier haben wir eben genau das Szenario das wir nicht wollen. Ein Heilpraktiker der keine invasiven Verfahren anwenden darf wendet sich entweder konsequenterweise ominösen, obskuren Verfahren zu oder begibt sich in eine strafrechtlich relevante Grauzone. 
Soweit mir bekannt existieren keinerlei belastbare Studien oder valide Zahlen, die eine wie auch immer geartete Gefahr, des Heilpraktikers für die Volksgesundheit auch nur im entferntesten vermuten lassen. Bei den Vertretern der sog. richtigen Medizin bin ich mir da nicht so sicher! Insoweit ist der wirklich tragische Aspekt derartiger Propaganda, dass die medial hypnotisierte Bevölkerung amtlich verordnet, immer mehr von grundlegenden Dingen des wirklichen Lebens und den die  Gesundheit erhaltenden Kenntnissen z. B. von Wissen über die Mikronährstoffe, Homöopathie und Naturheilkunde ferngehalten wird.
Mein dringender Rat an alle Beteiligten Ärzte, Heilpraktiker und andere Besserwisser. Lernt euch gegenseitig zu akzeptieren und zu respektieren. Wenn am Ende die Vertreter des Politikzirkus entscheiden verlieren wir alle „Ich weiss dass ich nicht weiss….und deshalb weiss ich mehr als du…“Sokrates

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